Behandlungsmethoden

Akupressur und Akupunktur

Akupressur- und Akupunkturpunkte fungieren wie ‘Pumpstationen’ auf den Energie(Qi)-Meridianen im menschlichen Körper. Die Behandlung durch Druck oder Nadel bringt blockierte Abschnitte wieder in Gang und reguliert damit Über- oder Unterdruck auf den betreffenden Passagen. Die Meridiane, welche von der Fusssohle durch den gesamten Körper bis hin auf den Kopf reichen, unterteilen sich in die fünf Hauptorgansysteme des Körpers für deren Gesundheit sie massgeblich zuständig sind.

Diese Verfahren sind neben den Kräuter- und Ernährungstees (oder Suppen) die massgeblichen Werkzeuge des chinesischen Arztes seit ältester Zeit (Knochennadeln gehören zu den frühesten Funden der chinesischen Archäologie). Eine ‘treffende’, der individuellen Lage richtig angepasste Anwendung erzielt erwiesenermassen phänomenale Wirkung; eine ‘unzutreffende’ Anwendung mag wenig oder gar keine Wirkung haben – ist jedoch niemals schädlich. Das schulmedizinische Problem der Nebenwirkungen existiert hier nicht.

Bei Kindern wird auf den Einsatz von Nadeln verzichtet, da ihr Organismus noch so sensibel ist, dass mit vorsichtiger Akupressur die erwünschte Wirkung bereits erreicht wird.

Gua-Sha

«Gua-Sha» ist die massageartige Lösung von Blockaden, Kälte- oder Fieberstaus, die sich insbesondere bei Erkältungen um die Wirbelsäule und in anderen Meridian-Bereichen bilden. Erst wird der Rücken etc. mit Massageöl eingerieben und daraufhin mit einer weichen Hornplatte von oben nach unten an den betreffenden Stellen quasi abgeschabt wodurch die Staus gelöst werden.

Ba-Guan (cupping)

Werden mittels Gua-Sha die Staus förmlich weggepresst werden sie mittels «Ba-Guan» förmlich abgesogen: gläserne Halbkugeln werden auf die betreffenden Akupunkturpunktbereiche aufgesetzt, vakuumisiert und für 5 bis 10 Min. dort belassen; nachdem sie abgenommen sind ist der Körper an den betreffenden Stellen violett sozusagen tätowiert – was lustig aussieht aber nach ein paar Stunden oder ein bis zwei Tagen spurlos verschwindet.

Moxa

«Moxa» sind zigarrenartig gedrehte Stangen aus chinesischen Heilkräutern, deren Hitze und Rauch nach ihrer Entzündung die Funktion der Akupunkturpunkte ebenfalls anregen. Ausserdem hat die abgegebene Wärme eine unmittelbar beruhigende Wirkung auf den Patienten. Die besten Wirkungen werden durch eine Kombination von Akupressur oder Akupunktur und nachfolgender Behandlung mit Moxa erreicht. – Im Anschluss ist ein gesunder Schlaf die beste Nachbehandlung.

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